FUN-Biker Steinbach am Wald e.V.
"Hauptsache der Gummi hält"!

Veranstaltungsbericht CUBE-Cup 2018

Mountainbike Nachwuchs, wettkampforientierte Biker und Elite am Ölschnitzsee

In Steinbach am Wald fand am vergangenen Samstag der 8. Wertungslauf des CUBE-Cup im Mountainbike Cross-Country statt.

Bei sommerlichen Temperaturen und trockener Strecke trug sich die gesamte MTB-Szene mit knapp 200 Teilnehmern aus Nordbayern, Hessen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien in die Starterliste ein.

Die Mountainbike Strecken rund um den traumhaft gelegenen Ölschnitzsee mit vielen Trails gilt unter den Fahrern als technisch anspruchsvoll und beliebt zugleich.

Eindrucksvolle und sehr gut besetzte Rennen konnten die Zuschauer den ganzen Tag bestaunen. Der Mountainbikenachwuchs zeigte besten Rennsport, sie lieferten sich packende Rennen bis ins Ziel. Über 50 Erwachsene hatten gemeldet und kämpften auf der 3000 Meter langen aber gut fahrbaren Runde mit 110 Höhenmetern pro Runde, die drei bis fünfmal durchfahren werden musste. 

Zuvor konnten die Klassen U11 und U13 in zwei einsehbaren Techniksektionen Punkte und Zeiten für die Gesamtwertung sammeln. Die U15 ermittelte ihre Sieger im Geschicklichkeitsparcours bei zwei Wertungsdurchgängen auf einem zuschauerfreundlichen und technisch anspruchsvollen Slalom am frühen Vormittag.

Ab 11 Uhr startete der Cross-Country, mit einem Grußwort des 1. Bürgermeister der Gemeinde Steinbach am Wald Thomas Löffler und den anschließenden Startschuss. In der U11 einen 40-köpfigen Feld, mit einem Start-Ziel Erfolg, setzte sich Hans Hornschuh vom RSC Waltershausen bei Gotha durch. Bei den Mädchen dominierte der TSV Scheßlitz mit Johanna Stichling mit ihrem bereits vierten Tageserfolg in der laufenden Serie.

Der Stadionsprecher Andreas Müller stellte die Fahrer und die Teams den vielen Zuschauern vor und begleitete die Fahrer mit Motivationssprüchen bis ins Ziel.

Das Rennen 2 der U13 startete im Anschluss, musste pro Runde 1000 Meter mehr fahren, und so hieß nach 3 Runden der Sieger Lorenz Kirchmeier von den Veitensteinbikern aus Baunach, der seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung festigte. Beim Mädchenrennen ließ Mia Kastl von der Bike Sport Bühne (BSB) aus Bayreuth nichts anbrennen und fuhr ungefährdet ihren ersten Tagessieg im laufenden Wettbewerb ein.

Das dritte Rennen des Tages galt der U15 und dem Adastra Team Sokol Veltěž aus Prag. Sie kamen erstmals zur einer CUBE-Cup Veranstaltung mit 6 Teilnehmer/Innen, sahen sich am Vortag bereits die Strecken an und siegten alle in ihren Altersklassen. Sowohl die U15w mit Veronika Misonová als auch die U15m mit Filip Jech standen ganz oben auf dem Podest.

Die Klasse U9 hatte 3 Runden von je 1000 Metern zu absolvieren. Tristan Hassel von den Veitensteinbikern setzte sich vor Noel Kristen von den Fichtelgebirgsracer durch. Das 19-köpfige Fahrerfeld ließ den heimischen Sportlern wie Max Krischke und Leon Christmann von den FUN-Biker Steinbach keine Chance.

Leni Michel vom RC Germania Weißenburg siegte im Zielsprint knapp vor Hannah Spätling von den Fichtelgebirgsracer.

Die Jüngsten, bis 7 Jahre, mussten eine Seerunde mit einer Renndistanz von 900 Metern bewältigen. Schon zu Beginn des Rennens beim "Massenstart" gab es erbitterte Zweikämpfe um die besten Startpositionen, die sich teilweise bis zum Ziel fortsetzten. Der Sieg der Klasse U7 ging an Elias Krönert vom RVC Trieb sowie Sophia Sticht vom Team Icehouse, der Moritz Föhrweiser vom TSV Windheim und Jakob Wich-Heiter vom TV Unterrodach in diesem Jahr noch verwehrt blieb.

Das Teamrennen beendete den ersten Teil der Rennveranstaltung, ein Team setzte sich aus zwei Jungen und einem Mädchen der Klasse U9 bis U15 zusammen. Zuschauerfreundlich und spektakulär konnten die jeweils sieben Startfahrerinnen das Rennen eröffnen. Auf einer 1000 Meter langen Runde, mit zwei Technikpassagen, musste jeder Fahrer eine Runde absolvieren bevor er in der Wechselzone seinen nächsten Teamkollegen ins Rennen schickte. Das Team vom FC Wüstenselbitz 1, mit der Fahrerin Lilly Bremer und den Teamfahrern Jan Bremer und Carlos Fischer siegten vor der BSB aus Bayreuth.

Die Altersklassen U17, sowie die Damen und die Herren III bildeten das Rennen 7. Die U17w Fahrerin Aneta Novotná vom Team Adastra aus Prag zeigte ein couragiertes Rennen und fuhr die schnellste Zeit von allen weiblichen Startern. Bei den Jungs der U17 dominierte Maurice Winkler vom RSV Team Auto Riedel nach Belieben das Renngeschehen und siegte klar. Bei den jungen Damen der U19w, machte Magdalene Mosonová ebenfalls vom Team Adastra alles klar und sicherte für ihr Team einen weiteren Platz ganz oben auf dem Podest. Bei der Klasse W20 setzte sich wie im Vorjahr Silvia Vettori aus Weiden vor Melanie Hodel von der IfL Hof durch. Holger Welzenbach aus Hilpoltstein / Team Buchstaller setzte sich vor Roland Söldner vom TSV Scheßlitz durch und holte in der Gesamtpunktewertung auf seine beiden Mitkonkurrenten in der Herren III auf.

Das abschließende Rennen bildeten alle Männer der Klasse U19, M20, Herren I und Herren II am späten Nachmittag über einer Renndistanz von fünf Runden. Die Herren 1 um Christopher Maletz aus Sachsen-Anhalt und René Hördemann aus Hessen fuhren die Tagesbestzeiten mit durchschnittlichen Rundenzeiten von gerade mal 9 Minuten auf den anspruchsvollen Rundkurs. Josua Jugelt aus dem Erzgebirge verwies bei schnellen Bedingungen im U19-Rennen Christian Riege aus Halle sowie Dominik Wiegand von den FUN-Biker Steinbach auf die weiteren Platzierungen. Immanuel Ries Radunion FujiBike Rockets entschied die M20 für sich und ließ Luca Mueller aus Werneck und Alexander Schlenkrich für das Leeze Biehler Cycling Team das Nachsehen.

Daniel Erhart aus Trieb siegte wie auch 2017 ungefährdet in der Herren II und verwies Jan Bretschneider Team Pro Cycle und Benno Weber aus Suhl auf die Plätze zwei und drei.

Die Veranstaltung endete mit der zweiten Ehrung der Erwachsenenklassen, bei der wie zuvor die ersten Pokale und wertvolle Sachpreise entgegennehmen durften.

Ein Dank galt allen Helfern, Vereinsmitgliedern und Sponsoren, die zum erfolgreichen Gelingen dieser vorbildlich organisierten Veranstaltung beigetragen haben. Die Familie Schirmer - sie führt und betreibt die Ölschnitzhütte gastronomisch - überzeugte in Biergartenatmosphäre ein reichhaltiges Essensangebot und sorgte dafür, dass nicht nur die aktiven Rennteilnehmer, sondern auch die von ihnen mitgebrachten Trainer, Mechaniker und Rennbegleiter sich wohl fühlten. Mit einem großen Dankeschön an die Feuerwehren aus Windheim und Kehlbach, die professionell als Sicherungsposten fungierten und der Bergwacht Rennsteig die mit der Sanitätswache beauftragt war beendete Andreas Müller das unfall- und verletzungsfreie sportliche Stelldichein am Ölschnitzsee.